Presseinformationen

Wechsel in der Geschäftsleitung


Madeleine Niesche wird neue Intendantin und Geschäftsführerin der Komödie Düsseldorf.


Die Komödie Düsseldorf bekommt ab September eine neue Leitung. Verena Wüstkamp, die die Geschäftsführung im April 2021 übernommen hatte, verlässt die Komödie.
Beliebt beim Publikum, bei der Stadt und vor allem bei den Künstlern der Komödienfamilie, fällt Verena Wüstkamp die Entscheidung nicht leicht, das Theater zurückzulassen. Private Gründe führen sie auf neue Pfade - von Düsseldorf ins afrikanische Namibia.
Die neue geschäftsführende Intendantin heißt Madeleine Niesche. Die erfolgreiche Schauspielerin kann auf langjährige Erfahrungen sowohl im Staats- und Stadttheater, als auch an renommierten Komödienhäusern und Privattheatern zurückblicken und wird dem ein oder anderem auch aus dem Fernsehen bekannt sein. Neben ihrer Schauspielkarriere war sie langjährige stellvertretende Intendantin am Stadttheater Koblenz und zuletzt Geschäftsführerin des Festivals Gegen den Strom an der Lahn.
Mit der kommenden Spielzeit zieht die Komödie ins Capitol- Theater. Es steht also ein doppelter Neuanfang bevor.

Vorverkauf Tickets


Online Webshop: www.duesseldorf-komoedie.de oder per Mail an karten@duesseldorf-komoedie.de

An der Abendkasse (90 Minuten vor der Vorstellung) direkt im Capitol-Theater, Erkrather Straße 30;

In der Verwaltung der Komödie (Dienstag bis Freitag: 13.00-17:00 Uhr) Schwerinstraße 21 (Pempelfort);

Per Telefon: 0174 - 8141361 NEU! (Dienstag bis Freitag: 13.00-19.00, Samstag: 14.00 Uhr bis 19.00 Uhr; Sonntag: 16.00-18.00 Uhr)

Zu Hause bin ich Darling

Frauchens Traum von glücklichen Heim

Mit "Zuhause bin ich Darling" bezieht die Komödie Düsseldorf ihr neues Domizil im Capitol

Wenn die Frau den Mann nach dem harten Arbeitstag im blitzblank geputzten Heim empfängt und ihm vor dem köstlichen Abendessen Zeitung und Pantoffeln bringt, dann ist die Welt in Ordnung - zumindest für das junge Ehepaar Judy und Johnny, das seine gemeinsame Leidenschaft für die 50er Jahre voll auslebt. Gleichberechtigung und Emanzipation wirft Judy mitsamt ihren steilen Karrierechancen über Bord, um ihr Dasein als perfekte Sauberfrau Haus und Mann zu widmen. Dumm nur, dass die Realität der Gegenwart Judy und Johnny immer wieder einholt: Das liegt einmal an Johnnys attraktiver Chefin Alex und daran, dass man mit einem Gehalt heutzutage nur schwer über die Runden kommt - aber auch an Judys resoluter Mutter Sylvia, die als ehemalige Kommunenbewohnerin das piefige Doris-Day-Idyll ihrer Tochter absolut zum Fremdschämen findet...

"Eine Frau hat zwei Lebensfragen: Was soll ich anziehen und was soll ich kochen?" - Diese Frage stellte Dr. Oetker in der Werbung vor rund 70 Jahren. Doch ob die Flucht in das pastellfarbene Leben ohne Ecken und Kanten die Lösung aller Probleme ist? Angesichts aktueller gesellschaftlicher Erwartungen und nur wenig flexibler Vorstellungen an Lebensweisen und Lifestyle gibt es in "ZUHAUSE BIN ICH DARLING" jede Menge Zündstoff. Auf spannende, augenzwinkernde Weise nimmt Autorin Laura Wade die Abgründe der Generation "Familie und Wohnen" unter die Lupe. Dabei blitzen immer wieder ernste und gesellschaftskritische Untertöne durch die charmante Komik dieses turbulenten Theaterabends hindurch. Nach seiner Uraufführung in London wurde das Stück 2019 mit dem Laurence Olivier Award ausgezeichnet.

Mit "ZUHAUSE BIN ICH DARLING" bezieht die Komödie Düsseldorf nach 60 Jahren an der Steinstraße ihr neues Domizil im Capitol Theater. Hier darf im "Club" an der Erkrather Straße ab sofort wieder von Herzen gelacht werden. Doch nur die Location ist neu: Darüber hinaus bewahrt sich die Komödie ihr Herz, das aus dem beliebten und bewährten Ensemble und dem alteingesessenen Team besteht. Zum nunmehr fünften Mal stößt zur Komödienfamilie in dieser Inszenierung Manon Straché hinzu, die als Schauspielerin aus Serien wie "Lindenstraße", "Girlfriends" oder "Das Traumschiff" einem breiten Publikum aus dem Fernsehen bekannt ist. Sie freut sich sehr auf die Rolle der Sylvia - nicht nur, weil Manon Straché die Überraschungen begeistern, die diese Figur mit sich bringt. Auch von der gekonnten Verarbeitung des nach wie vor hochaktuellen Themas Emanzipation ist sie angetan: "Es ist an der Zeit, sich diesem Thema auch mal etwas entspannter, humorvoller und charmanter und zu widmen, damit es nicht zu Ermüdungserscheinungen kommt - und das gelingt in diesem Stück ziemlich gut."