Presseinformationen

Allein in der Sauna

Allein in der Sauna

Komödie von Frank Pinkus

mit Jan Schuba

Termine: 18.06.2021, 19.06.2021, 20.06.2021, 28.08.2021, 01.09.2021 und 08.09.2021

 

Inhalt:

Eine Karriere als Rechtsanwalt mit Promiklienten, eine liebende Gattin, zwei wunderbare Kinder, eine 22jährige Geliebte: Karl-Heinz "Kalle" König dürfte eigentlich happy mit seinem Leben sein. Der entspannende Saunabesuch wird allerdings dieses Mal anders, nicht nur, weil Kumpel Torsten keinen Sinn darin sieht, einem reinen "Männerabend" ohne Frauen beizuwohnen: Das penibel eingerichtete Leben gerät ins Wanken, als sich Kalle "Allein in der Sauna" wiederfindet. In dieser Abrechnung mit sich selbst stellt Kalle fest, dass längst nicht alles perfekt ist: Die neue Brille ist ein untrügliches Zeichen für das fortschreitende Alter. Manche Tests im Krankenhaus sind einfach demütigend und wenn der Psychiater das Problem zu klein geratener Körperteile auf eigenwillige Weise lösen will, hilft nur noch Flucht. Und dann ist da Sanni, die Ehefrau. Aber verschiedene Sichtweisen auf Shopping, Grillteller und Wollust unterm Rasensprenger erschweren selige Zweisamkeit. An diesem Abend merkt Kalle, dass sein eigentlich klar gezeichnetes Männerbild auf der Kippe steht. Und weil das Leben draußen weiterläuft, bringt nicht nur die Sauna Kalle ins
Schwitzen...
Ein zwerchfellerschütternder Monolog mit zahlreichen Seitenhieben gegen alles, was das Zusammenleben zwischen Frau und Mann häufig so verkompliziert.

Jan Schuba in "Allein in der Sauna"
Foto: Jan Schuba

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Der Bär und der Heiratsantrag

Zwei Einakter von Anton Tschechow

mit: Verena Wüstkamp, Slim Weidenfeld und Markus Rührer

Regie: Michael Schäfer

Termine: 25.06.2021, 26.06.2021, 27.06.2021

Inhalt:

 Zwei kleine Komödien-Klassiker von Anton Tschechow über Mann und Frau, Missverständnisse und die Schwierigkeit, über das zu sprechen, weswegen man sich eigentlich auf den Weg gemacht hat. Emanzipation, Gendergerechtigkeit, das Aufbrechen von Geschlechterrollen sind aktuelle Themen – möchte man meinen.

Doch die beiden Stücke DER BÄR und DER HEIRATSANTRAG von Anton Tschechow zeigen, dass diese Themen bereits vor über hundert Jahren aktuell waren. Diese beiden Stücke sind extrem aktuell und zeitgenössisch. An vielen Stellen mag man kaum glauben, dass es der Originaltext von damals ist. Darin liegt das Besondere dieses Theaterabends. Auf unterhaltsame Art und Weise begeben wir uns auf eine Zeitreise in die Vergangenheit, um am Ende festzustellen, dass diese mehr mit unserer Gegenwart zu tun hat, als wir vermuten würden. Gerade weil die Stücke nicht in der Gegenwart spielen, sind wir Zuschauer bereit, uns auf sie einzulassen. Die zeitliche Distanz schafft eine emotionale Distanz zu dem aktuellen und somit in mancher Wahrnehmung inflationären Thema der Gleichstellung von Mann und Frau. Am Ende allerdings merken wir Zuschauer, dass diese Distanz gar nicht existiert, so lassen wir diese hochaktuellen Themen, verpackt im Geschenkpapier der romantischen, russischen Historie, doch an uns heran.

 

DER BÄR
Der Gutsbesitzer Smirnoff stürmt das Haus der trauernden Witwe Popowa. Er will die Schulden ihres verstorbenen Mannes eintreiben. Doch die weigert sich hartnäckig. Sturheit gegen Sturheit. Dabei entbrennt ein heftiger Kampf zwischen den Geschlechtern, der so manches Vorurteil zum Wanken bringt. Seit seiner Uraufführung 1888 ist der Einakter DER BÄR eines der meist gespielten Stücke von Anton Tschechow, das bis heute nicht an Witz und Spannung eingebüßt hat.

DER HEIRATSANTRAG
Der gut situierte, doch etwas hypochondrische Junggeselle Lomov bittet seinen Nachbarn
Cubukov um die Hand seiner Tochter Natalja. Froh darüber, dass er das streitsüchtige
Mädchen endlich unter die Haube bringen kann, signalisiert der Vater sein Einverständnis.
Doch da hat er die Rechnung ohne die Tochter gemacht. Noch bevor der völlig nervöse Lomov seinen Heiratsantrag vorbringen kann, gerät er mit Natalja in einen heftigen Streit über eine Grenzwiese zwischen ihren Ländereien. Ein glückliches Ende dieser „Romanze“ ist noch lange nicht in Sicht.

v.l.n.r.: Slim Weidenfeld, Verena Wüstkamp
Foto: Tanya Davidow
Design: Hanke Design

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Loriot - Szenen einer Ehe und andere Tücken des Alltags

Scetch Sammlung von Vicco von Bülow

mit: Katrin Höft, Michi Kleiber und Jan Schuba

Regie: Peter Millowitsch

Laufzeit: vom 26.08.2021 - 03.10.2021

Vorstellungen: Do. und Fr. 19:30 Uhr, Sa. 16:00 Uhr & 19:30 Uhr, So. 14:30 Uhr & 18:00 Uhr

 

Inhalt:

Männer und Frauen passen einfach nicht zusammen": Loriot alias Vicco von Bülow hat die Missverständnisse und Kommunikationsprobleme zwischen den Geschlechtern so haargenau beobachtet, dass daraus die wohl legendärsten Sketche der deutschen Humorgeschichte entstanden sind. Ob das Frühstücksei zu hart ist, der Fernsehapparat kaputt geht, die Gattin sich nicht für ein Kleid entscheiden kann oder der Gatte einfach nur in seinem Sessel sitzen möchte: Mit seinen "Szenen einer Ehe" blickt Loriot auf die Wirklichkeit, wie sie sich darbietet und in der sich jeder auf die ein oder andere Weise wiederfindet. 

Ein anderer Blick des "humoristischen Verhaltensforschers" richtet sich auf die Macken der Gesellschaft und die Tücken des Alltags: Die Sprachprobleme mit dem englischen "th" sind mindestens ebenso unberechenbar wie die Übersichtlichkeit eines Hotels - wegen der man sich als Mann auch einmal unverhofft in der Badewanne eines anderen Mannes wiederfindet...

Wie kein Zweiter verbindet Loriot skurrile Grundsituationen mit pointierten Dialogen, die das Zwerchfell enorm strapazieren. Immer wieder fühlt sich der geneigte Zuschauer ertappt, trotz der Absurdität - oder gerade deswegen?  

Kein Auskommen mit dem Einkommen

Komödie von Fritz Wempner

mit: Andra Spatzek, Peter Millowitsch, Alexander von der Groeben, Anna Röser, Slim Weidenfeld, Ilka Luza, Ivan Robert und Christiane Hecker

Regie: Rolf Berg

Laufzeit: 07.10.2021 - 14.11.2021

Vorstellungen: Do. und Fr. 19:30 Uhr, Sa. 16:00 Uhr & 19:30 Uhr, So. 14:30 Uhr & 18:00 Uhr

 

Inhalt:

Das Rentnerehepaar Sabine und Tobias Paffendorf kommt mit ihrer Rente nicht aus. Doch eine Lösung ist schnell gefunden: Ein Untermieter muß her.

Damit beginnen jedoch die Probleme. Denn während Sabine einen Untermieter bevorzugt, möchte Tobias eine Untermieterin haben. Ohne eine abschließende Klärung dieses Problems wird eine Annonce in der Zeitung geschaltet und bald wird das Zimmer vermietet. Doch während Sabine das Zimmer kurzerhand an den jungen LKW Fahrer Klaus vermietet, erhält die nicht minder junke Sekretärin Lisa den Zuschlag von Herrn Paffendorf. Nun ist das Chaos komplett, denn es gibt zwei Mieter für ein Zimmer, die sich nicht begegnen dürfen.

Und natürlich mischen die Nachbarn, die mit Sabine und Tobias im Dauerzwist leben, munter mit und vergrößern die Probleme noch.

Werden die beiden es schaffen, die auswegslos scheinende Situation in den Griff zu kriegen und eine für alle annehmbare Lösung zu finden?

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