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Komödie Düsseldorf GmbH
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Pressestimmen zu „Heirat wider Willen”
Die „Komödie“ Düsseldorf unter der Leitung von Helmuth Fuschl und Paul Haizmann starten 2009/2010 schon in die 7. Spielzeit und wie in den Jahren zuvor, versprechen die Stücke beste Unterhaltung mit großen Film-, TV- und Theaterstars wie Karin Baal, Johanna von Koczian und Judy Winter. Jetzt hatte die Komödie „Heirat wider Willen“ eine hochbesetzte Premiere. Der Amerikaner Lawrence Roman feiert als Drehbuchautor und mit seinen Stücken voller Esprit seit Jahrzehnten internationalen Erfolg.
Wolfgang Spier, der Grandseigneur des Theaters und zum „König“ des Boulevards gekürt, führt Regie – und wie! Spier lässt die Schauspieler federleicht agieren, seine geliebten Akteure dürfen jede Pointe in Wort und Geste voll ausspielen, aber niemals überspielen – er duldet keine Klamotte in einer Komödie, und das nennt man wohl bestes Boulevardtheater! Das Ensemble ist glänzend typgerecht besetzt. Allen voran Nora von Collande als Stevie Mills. In den eleganten Kostümen von Gerhard Kropp ist die zierliche Schauspielerin die Idealbesetzung, und brilliert mit exakt ausgefeilter Textpräsenz, mit der sie erst die kühle, intelligente Unnahbare portraitiert, um dann tröpfchenweise den Wandel zur Zuneigung zu spielen – hinreissend! Hannelore Cremer als kupplerische, vitale Mutter Grace spielt ihre Pointenserien souverän und charmant aus, und gegen diese Damenpräsenz behauptet sich die Männerriege erfolgreich. Herbert Herrmann spielt den Heiratsvermittler Robin McFee mit lakonischem Witz und noch immer mit der jugendlich-verilen Ausstrahlung der letzten Jahrzehnte – Boulevardtheater als Jungbrunnen – weiter so! In ergiebigen Nebenrollen glänzen Ulli Kinalzik als sympathischer Owen Grant, der sich mehr für Mutter Grace interessiert und Uwe Neumann als neurotischer junger Heiratskandidat Wendell Tucker, der Stevie abenteuerliche Geschenke (Pornokassetten) mitbringt und für das geplante Abendessen vorher noch mit Sex belohnt werden will. Heikel, aber gekonnt gespielt.
Viel Beifall für das gesamte Ensemble und die charmante Komödie ist noch bis zum 21. Juni auf dem Spielplan.
(Theater Pur)
Die amerikanische Ostküsten-Comedy ist süffig und reich an süffisanter Ironie, Lebensweisheiten und Kalauern rund um Eheanbahnung, Sex und Liebe. Mutter-Tochter-Beziehung inklusive.
Es lohnt sich; denn die Inszenierung von Altmeister Wolfgang Spier ist flüssig, spritzig, manchmal schlüpfrig, im Tonfall gediegenen Boulevards. Dafür sorgt das Quintett von fernsehbekannten Schauspielern.
Hinreißend komisch
Allen voran Nora von Collande, die als Stevie die Verwandlung von eiskalter Karrierefrau hin zur draufgängerischen Geliebten glaubhaft macht. Ihr zur Seite steht Herbert Herrmann als schlitzohriger Kuppler, der pointensicher und routiniert zwei Stunden die Fäden zieht. Hinreißend komisch mimen Hannelore Cremer die vorwitzige Mutter Grace, Uwe Neumann den verstörten Sexprotz Wendell und Ulli Kinalzik den gutmütigen Senior, der den dritten Frühling genießt.
(NRZ, 08.05.2009)
Das hat es in der altehrwürdigen „Komödie“ an der Steinstraße auch noch nicht gegeben. Nacktszenen auf der Bühne! „Heirat wider Willen“, das vom ewig jungen Altmeister Wolfgang Spier (88) quicklebendig inszenierte Stück um einen Heiratsvermittler und eine ebenso erfolgreiche wie attraktive, aber einsame Geschäftsfrau macht’s möglich.
Es lohnt sich sehr! Seit Jahren habe ich in der „Komödie“ nicht mehr so viele schauspielerische Glanzleistungen auf einmal erlebt.
Neben der überragenden Nora und dem ebenfalls glänzenden Herbert brillieren Hannelore Cremer als vorwitzige Mutter, Ulli Kinalzik als ihr eheanbahnender Verehrer und Uwe Neumann als spinnerter Liebhaber. So schön kann Boulevard-Theater sein. Zu Recht gab’s stehende Ovationen.
(Express, 08.05.2009)
Sie suchen einen unbeschwerten Spaß in Zeiten von Wirtschaftskrise und Schweinegrippe? Unser Tipp: Gehen Sie in die Komödie und lachen Sie sich schlapp.
Auf der Bühne DAS Traumpaar des Boulevards: Nora von Collande und Herbert Herrmann.
Theater-Dino Wolfgang Spier hat es flott inszeniert. Schnelle Dialoge, spritzige Pointen. Das Premierenpublikum spendierte gestern Abend 7 Minuten stehenden Beifall.
(Bild, 07.05.2009)
Hannelore Cremer und Ulli Kinalzik brillieren als Älteres Liebespaar im – so Grace – „Jungbrunnen des Herbstes“, das kein Blatt vor den Mund nimmt, wenn es darum geht, von der „Explosion“ zu schwärmen.
Die sorgfältig ausgewählten Kostüme der Protagonistin werden, je stärker ihre feminine Seite zutrage tritt, immer heller, kürzer und offener.
(Westdeutsche Zeitung, 08.05.2009)
Komödie: Umjubelte Premiere für „Heirat wider Willen“
„Heirat wider Willen“ besticht mit viel Witz, hervorragenden Darstellern und so manchen nackten Tatsachen. Besonders gut gefällt Hannelore Cremer als schlagfertige Grace, die schließlich ihren zweiten Frühling erlebt. Herrlich sind auch die Wortgefechte zwischen Nora von Collande und Herbert Herrmann, der mit seiner charmanten Art und witzigen Mimik begeistert. Für das Ensemble gab es stehende Ovationen vom Premierenpublikum.


