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Rose (Rose und Walsh) 
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Pressestimmen zu „Rose (Rose und Walsh)”

Judy Winter brilliert als Rose in der Komödie

Zwei Stunden dauert dieses perfekt inszenierte Zwischenspiel von Dies- und Jenseits.
Nach der Pause brilliert insbesondere Judy Winter mit der Darstellung des Verlustes von Roses eigenem Ich. Was ist der Mensch ohne sein „Du“? Winter lächelt entrückt, klagt an, brüllt und weint. Ergreifender, authentischer Herzschmerz – die hohe Kunst der Schauspielerei.
Starke Darsteller, starkes Stück. Die Premierengäste bedanken sich mit lang anhaltendem Applaus.

Von Rainer Morgenroth
Rheinische Post, 19.03.2010
Wenn nachts die Geister kommen…

Judy Winter begeistert in der Komödie als „Rose“ in dem gleichnamigen Stück von Neil Simon
Rose ist seit fünf Jahren Witwe. Aber sie steht immer noch in Kontakt mit ihrem geliebten Walsh. Besser gesagt: mit seinem Geist, der in weißem Pullover und weißer Hose durch das Haus geistert. Immer nachts sprechen und zanken sie über Romane und Literatur. Denn Walsh war Erfolgsautor und Rose zweifache Pulitzer-Preisträgerin. Das ist lange her. Und da „Rose“ auf großem Fuß lebt, benötigt sie dringend Geld. Wie ihr in dieser Situation ihr verblichener Ex-Mann zu Hilfe kommt, zeigt Neil Simon in seinem gleichnamigen Stück, das 2003 in New York uraufgeführt wurde und jetzt in der Komödie an der Steinstraße Premiere feierte.
Eine große Charakterdarstellerin, die während der zwei Stunden immer schrulliger und verschrobener wird und allein schon den Kauf einer Theaterkarte wert wäre.

Von Michael-Georg Müller
NRZ, 19.03.2010
Jubelsturm für Judy Winter

Stehende Ovationen. Bravorufe. Mit einem Jubelsturm feierte das begeisterte Publikum gestern die Premiere von „Rose“ in der Komödie Steinstraße. Der großartige Applaus galt vier großartigen Schauspielern in einem bewegenden Stück.
So elegant, so stilvoll kann Boulevard-Theater sein. Chapeau!

Von Jörg Hakendahl
Bild, 18.03.2010
Eine schwarze Lady mit Geist

Judy Winter begeistert in „Rose“ von Neil Simon in der Komödie an der Steinstraße.
Eine ideale Partnerschaft: Der Mann tut immer genau das, was die Frau will. Kein Wunder, denn er existiert nur in ihrer Phantasie. „Seit du tot bist, lebt es sich mit dir viel besser“, sagt Rose, die schon zwei Jahre lang Nacht für Nacht mit ihrem verstorbenen Walsh redet.
„Rose“ ist eine geistreiche Komödie im doppelten Sinn des Wortes. Denn der Geist von Walsh ist in der Verkörperung durch Hartmut Becker für die Zuschauer real anwesend – und er ist kein braver Geist! Rose und Walsh streiten, dass die Fetzen fliegen. Auch wenn sie sich mit ihrer Tochter Arlene (Alexandra Marisa Wilcke) oder dem jungen Autor Clancy (Roman Rossa) unterhält, mischt er sich gerne ein, was für die anderen total irritierend ist. Dann weiten sich die pointenreichen Dialoge zu hinreißenden Terzetten und Quartetten aus; es wird viel gelacht in dieser Geisterkomödie!
Judy Winter verkörpert Trauer genauso gut wie den Humor.

Von Eva Pfister
Westdeutsche Zeitung, 19.03.2010
Judys Dialog mit dem Jenseits

Neil Simon hat seinem Stück, das jetzt in der Komödie Premiere feierte, durch Titelheldin Roses Dialog mit dem Jenseits hohes Komikpotenzial gegeben.
Ein Bravour-Stück für die Akteure, vom Publikum mit Jubel und Standing Ovations belohnt, keineswegs nur für Star Judy Winter.

Von Gisela Rudolph
Express, 19.03.2010
Stadtgespräch

Prominenz zur Premiere
Mit „Marlene“ war Judy Winter schon vor Jahren in Düsseldorf zu Gast. Jetzt steht sie als „Rose“ auf der Bühne der Komödie an der Steinstraße. Am Mittwoch wurde die viel umjubelte Premiere gefeiert. Mit dabei war auch Theaterlegende Regine Lutz, die aus München angereist kam, um Judy Winter wiederzusehen. Beide lernten sich im Ensemble von Peter Zadek in Bremen kennen. „Priestermacher“ Thomas Freitag, der zur Zeit sein neues Programm in Düsseldorf probt, kam mit seinem Regisseur Hagen Henning. Andrea Spatzek kam direkt vom Dreh von „Die Lindenstraße“ und wird erstmals im Sommer in Düsseldorf an der Komödie spielen. Aus Berlin flog Judy Winters Sohn Francis, der in der vergangenen Spielzeit auf der Bühne der Komödie zu sehen war, ein. Außerdem statteten die Schauspieler Martin Armknecht und Klaus Nierhoff dem Theater einen Besuch ab. Im Publikum auch Günther und Uschi Pannenbecker sowie Albert und Brigitte Eickhoff, die eine jahrelange Freundschaft mit Judy Winter verbindet.

Rheinische Post, 19.03.2010
Judy Winters Sohn kam aus Berlin zur Premiere

Stehende Ovationen gab es für Judy Winter, nachdem der letzte Vorhang bei der Premiere von „Rose“ in der Komödie gefallen war.
Judy Winter freute sich bei der Premiere über viele prominente Gäste.
Francis Winter, der im vergangenen Jahr selbst an der Komödie gespielt hatte, wollte die Premiere seiner Mutter auf keinen Fall verpassen und flog aus Berlin ein.

Westdeutsche Zeitung, 19.03.2010