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Nie wieder arbeiten 
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Pressestimmen zu „Nie wieder arbeiten”

Flotte Frauen, faule Männer

Mit der Erstaufführungs-Komödie „Nie wieder arbeiten“ von Horst Pillau, 1932 in Wien geboren, aufgewachsen in Berlin, startet das traditionsreiche Boulevardtheater unter der Leitung von Fuschl / Haizmann bereits in die 7. Spielzeit. Pillau erzählt die Geschichte beruflicher Frustrationen. Tom ist Polizist und mit dem Lehrer Werner befreundet. Beide haben genug von den Aggressionen in der Schule und auf der Straße und beschließen, durch Vortäuschen psychischer Defizite, frühpensioniert zu werden, was tatsächlich gelingt. Ihre Frauen leiten erfolgreich eine Tanzschule und sind wenig begeistert, dass sich die Männer bald als träge, unerotische Faulenzer präsentieren. Aber da ist ja noch Tante Flora, die ehemalige Tänzerin, die – nach dem Auszug der Frauen – die Männer wieder auf die Erfolgsspur bringt… Die Schauspielerinnen sind in den hinreißenden Kostümen ein optischer Genuss, und sie geben dem Stück mit ihrem inspirierten Spiel den notwendigen Schwung, was auch dem Männer-Trio später umwerfend komödiantisch gelingt. Dagmar Hessenland ist die charmante Tante Flo mit der Mannequin-Figur, und mit ihrem unwiderstehlichen Lächeln bringt sie die irritierten Männerherzen zum Schmelzen. Die sind mit Martin Zuhr als Tom und Bernd E. Jäger van Boxen als Werner rollenideal besetzt. Beide spielen fabelhaft den Übergang von totaler Unbeholfenheit zur mutigen Tanzeinlage mit grotesker Grazie – köstlich! Hans Richter debütiert an der Komödie und macht aus dem Verehrer der Tante Flo eine Schmunzel-Charge. Tanja Schumann als Polizistenfrau Nina und Silvia Seidel als Ehefrau des penibel-nervigen Lehrers sorgen als attraktive, temperamentvolle Partnerinnen für schauspielerische und bei der zehnminütigen Schluss-Schow für tänzerische Höhepunkte – ein Freude, sie immer wieder an der Komödie zu sehen! – Das Schlussbild mit dem tanzenden Ensemble, Life-Musik gespielt von Martin Zuhr und van Boxen und den plötzlich völlig hemmungslos agierenden Ehemännern, sorgte für eine Jubelorgie des Publikums mit Ovationen.
„Nie wieder arbeiten“ wird noch bis Mitte Oktober gespielt, also auf zu einem ganz entspannenden Theaterabend!

von Peter Ackermann
(theater pur)
Tangoschritt mit Herrenwitz

In der Komödie feierte „Nie wieder arbeiten“ Premiere. Ein Abend mit Pfiff und schrägen Typen, Situationskomik und Revuenummern.
Stoff genug für einen Abend voller schräger Typen, Situationskomik und ausgelassener Revuenummern. So inszenierte Marcus Ganser das neue Stück aus der Feder des TV-Drehbuchschreibers Horst Pillau, der sich nach der Uraufführung in der Komödie feiern ließ.
Das Stück lebt von der Energie und dem Witz seiner Mimen. Denn Tanja Schumann und Silvia Seidel zeigen als Nina und Nicole, wie gut sie sich auf der Bühne bewegen und die Zuschauer mitreißen können. Als Tanzlehrerinnen, die gerade eine Tanzschule von Tante Flora (komisch und selbstironisch: Dagmar Hessenland) übernommen haben, sprühen sie vor Energie.

von Michael-Georg Müller
(NRZ 04.09.2009)
Umjubelte Premiere in der Komödie

Ovationen für die schrägen Tanzlehrer
Sexy. Silvia Seidel und Tanja Schumann tanzen sich mit Schwung durch die Komödie „Nie wieder arbeiten“.
Urkomisch. Martin Zuhr und Bernd E. Jäger van Boxen als Polizist Tom und Lehrer Werner. Die Frühpensionäre werden zu Aushilfs-Tanzlehrern ausgebildet.
Das hat Witz, Tempo und macht richtig Spaß. Mit minutenlangen, stehenden Ovationen feierte das begeisterte Publikum die Herbstpremiere in der Komödie Steinstraße. Gelungene Uraufführung von „Nie wieder arbeiten“, dem neuen Stück von Erfolgsautor Horst Pillau („Wilsheimer“).
Im Mittelpunkt der turbulenten Beziehungskomödie stehen zwei Ehepaare. Lehrer Werner und Polizist Tom (wunderbar komisch in Szene gesetzt von Bernd E. Jäger van Boxen und Martin Zuhr) erschleichen sich trickreich den vorzeitigen Ruhestand durch Berufsunfähigkeit.
Doch mit ihrer Herumlungerei gehen sie ihren Frauen, den Tanzlehrerinnen Nina und Nicole (mit Sexappeal und Charme gespielt von Tanja Schumann und Silvia Seidel) mächtig auf den Geist.
Fazit: Gut gemachte Unterhaltung, die Lust aufs Tanzen macht.

von Jörg Hakendahl
(Bild Düsseldorf, 04.09.2009)
Frauenjammer über Männerfehler

Mit spielfreudigen und stimmig besetzten Schauspielern konnte das Stück „Nie wieder arbeiten“ in der Komödie aufwarten.
Nur weiß keine, wie ihre Ehe aus dem Tief zu holen wäre. Bis endlich die flotte Tante Flo als Hoffnungsträgerin auf den Plan tritt. Die frühere Tanzlehrerin ist wild entschlossen, alles wieder zu richten und die flügellahmen Gatten wachzurütteln. Dagmar Hessenland spielt sie elegant und mit offenkundigem Vergnügen – theatralisch, temperamentvoll, leicht überkandidelt. Ihre Botschaft kommt an: Sprühende Lebenslust und Sinnlichkeit sind an kein Alter gebunden. Und so plätschert das heitere Geschehen im ersten Teil kurzweilig dahin.
Das Premieren-Publikum ist hell begeistert und quittiert die schwungvolle Darbietung mit dankbarem Jubel.

von Regina Goldlücke
(Rheinische Post, 04.09.2009)
Frauen ertragen keine faulen Männer

Das Stück „Nie wieder arbeiten“ mit bestens aufgelegten Darstellern in der Komödie.
Nie wieder arbeiten – was wäre das schön. Keine ungezogenen Schüler, keine uneinsichtigen Raser, keine quälenden Selbstzweifel. Dafür viel Zeit für romantische Abendessen, amüsante Theaterbesuche und unbeschwerte Mußestunden auf einer sonnigen Insel.
So malen sich das zumindest zwei Herren aus, die den falschen Beruf, aber eine richtige Männerfreundschaft haben. Den passenden Schlachtruf haben sie in Düsseldorf gefunden. „Nie wieder arbeiten“ – das wollen Werner (Bernd E. Jäger van Boxen) und Tom (Martin Zuhr) im gleichnamigen Stück von Horst Pillau, das bei der Uraufführung in der Komödie gefeiert wurde.
Ein Glück, dass Silvia Seidel und Tanja Schumann tanzen können. Da macht das Zuschauen einfach Spaß. Den haben auch ihre männlichen Gegenparts, die sich tatsächlich wandeln dürfen – von passiven Jammerlappen zu aktiven Tänzern, die den perfekten Hüftschwung lernen, um ihre Frauen mit Tangoschritten und einer Rose im Mund zu betören. Flora (Dagmar Hessenland) macht ihnen Mut. Hans Richter spielt Floras sympathisch-schusseligen Herzensmann.

von Martina Thöne
(WZ, 04.09.2009)
Freizeitglück als purer Stress

Tanzrevue gegen Ehekrise. Wieder großes Programm in der Komödie.
Das Publikum hat bei Tango, Schlagern und Can Can seinen Spaß ebenso wie das feurig tanzende und singende Ensemble.
Mit Standing Ovations wurde das silvesterreife Finale belohnt und Autor Horst Pillau („Ich habe immer Lampenfieber“) konnte auf der Premierenfeier aufatmen. Katharina Schubert, nach Ende der Dreharbeiten zu „Einer für Alle“ in Urlaubsstimmung, urteilte: „Stücke mit Musik sind immer toll – ich könnte auch auf der Bühne tanzen.“ Kollege Martin Armknecht pflichtete bei: „Als Schauspieler muss man alles können.“ Herzlichen Glückwunsch für die erfolgreiche Premiere gab´s von Patrick McGinley für Freundin Silvia Seidel.

von Gisela Rudolph
(Express, 04.09.2009)
Stadtgespräche

Aufgeregt bei Premiere
„Ich bin immer noch aufgeregt, hektisch und gereizt, wenn eines meiner Stücke uraufgeführt wird“, gesteht Horst Pillau, „meine Frau Susanne muss das dann ausbaden.“
Aber kaum war die Premiere von „Nie wieder arbeiten“ in der „Komödie“ unter großem Beifall über die Bühne gegangen, entspannte sich der bescheiden auftretende Autor wieder und genoss die Komplimente. Von der Düsseldorfer Aufführung war er begeistert: „Die Show am Ende überraschte mich, so umfangreich hatte ich mir das nicht vorgestellt.“ Kaum einer hat mehr geschrieben als er. Mit 35 Boulevard-Stücken, 30 Fernsehspielen sowie 180 Serienfolgen bereichert Horst Pillau seit bald fünf Jahrzehnten Theater und TV. „Nie wieder arbeiten“ ist für ihn mit 77 Jahren die reinste Ironie.


„Nie wieder arbeiten“: Kalle Pohl träumte mit
„Nie wieder arbeiten“ – ein Traum, den vermutlich viele Premierengäste in der Komödie mit den Figuren auf der Bühne teilten. Vielleicht ja auch Kalle Pohl: Der Schauspieler („7 Tage, 7 Köpfe“) ließ sich die Uraufführung am Mittwochabend genauso wenig entgehen wie Gerd Leo Kuck. Der Düsseldorfer, der bis zum Sommer Generalintendant der Wuppertaler Bühnen war, drückte vor allem Hans Richter die Daumen.


„Nie wieder arbeiten“ lautet der verheißungsvolle Titel des Stücks von Horst Pillau, das am heutigen Mittwoch, 2.September, seine Uraufführung in der Komödie an der Steinstraße hat. Regie führen wird der dem Publikum unlängst als „Mustergatte“ ans Herz gewachsene Marcus Ganser. Für die Stammgäste des Theaters gibt´s ein Wiedersehen mit alten Bekannten. So ist Bernd E. Jäger van Boxen mit von der Partie, der noch aus „Ladies Night“ in bester Erinnerung ist. „Es war für mich sehr erfreulich, dass ich diesmal keinen Polizisten, sondern einen Lehrer spielen sollte. Schließlich habe ich elf Jahre lang „Die Wache“ gemacht!“ Tanja Schumann war ebenfalls schon zu Gast. Anstrengend seien die Proben gewesen, bestätigt das komplette Ensemble. Nicht zuletzt, weil fürs große Finale intensiv Tanzeinlagen geprobt wurden.
(Düsseldorfer Anzeiger, 02.09.2009)