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Don Camillo und Peppone 
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Pressestimmen zu „Don Camillo und Peppone”

So streitet man nur in Italien

NRZ, 17.11.2009
Klassenkampf mit Halleluja

„Don Camillo und Peppone“ feierten in der Komödie Premiere.
Selbst mutige Regisseure wagen es nicht, dieses an die späten 40er Jahre gebundene Sujet in unsere Zeit zu verlegen. So entschieden sich auch Helmuth Fuschl und Dominik Paetzholdt für eine werktreue, emotionale und atmosphärisch dichtete Deutung dieser Tragikomödie. Und fanden zu einer wohltuenden Balance zwischen Ironie und Sentimentalität. Ein Stück, das den heutigen Retro-Geschmack bedient und dem Haus an der Steinstraße einen Kassenschlager bescheren wird.
Die Bühnenfassung des Romans von Giovannino Guareschi stammt von Gerold Theobalt. 1992 wurde sie in Wuppertal aufgeführt und feierte danach europaweit, selbst in Italien, große Erfolge, bei Kritik und Publikum.
Selbst einen Vergleich mit der berühmten TV-Serie (und dem einzigartigen Mimen Fernandel) müssen Düsseldorfer Regieteam und Schauspieler nicht fürchten. Fuschl erzählt den Stoff ähnlich, setzt auf Tempo, zugespitzte Typen- und Situationskomik.
Gernot Endemann zieht alle Register als wütender Pfarrer, der seine Schäfchen auf den rechten Pfad christlicher Tugend führen will und dabei über das Ziel hinausschießt. Er trommelt für seine Kirche und gegen die Kommunisten. Andreas Wiundhuis als sein Gegenspieler Peppone mimt exzellent den handfest zupackenden Bürgermeister, in dessen Büro die rote Fahne weht.
Frisch und naiv wirkt das junge ungleiche Liebespaar: Gina, Tochter des reichen Patrons Pasotti, und Arbeitersohn Mariolino. Julia Eckers und Thorsten Engels geben in diesen Rollen allen Affen Zucker, zicken und zerren herum, bis sie sich am Ende vor dem Traualtar das Ja-Wort geben und die verfeindeten Familien versöhnen. Friede sei mit Dir! Halleluja.

Von Michael-Georg Müller
NRZ, 20.11.2009
Italien in der Komödie

Rheinische Post, 17.11.2009
Charmanter „Don Camillo“

Für die Inszenierung in der Komödie an der Steinstraße fanden die Regisseure Helmuth Fuschl und Dominik Paetzholdt in Gernot Endemann einen stets grimmig-grämlichen Don Camillo und in Andreas Windhuis einen bärbeißigen Widerpart.
Zum Charme der Inszenierung gehört auch, dass zwischen den Szenen gesungen wird – die Internationale ebenso wie „O Sole mio“.

Von Werner Schwerter
Rheinische Post, 20.11.2009
Don Camillo singt mit Peppone

Express, 17.11.2009
Jesus nahm kein Blatt vor den Mund

Ganz schön mutig, die Komödie: An „Don Camillo und Peppone“ – Theaterversion des Kultfilms mit dem legendären Fernandel – hat sich Regisseur und Komödien-Chef Helmuth Fuschl gewagt. Die Hauptakteure, Gernot Endemann als Don Camillo und Andreas Windhuis als Peppone, spielten keineswegs im Schatten ihrer großen Vorbilder, gaben dem schlagfertigen wie schlagkräftigen Priester und dem gerissenen „roten“ Bürgermeister ihre eigene Handschrift. Auch Jesus (Gestaltung: Doris George) nahm kein Blatt vor den Mund, gab seine Ratschläge mit unverkennbarer Samt-Stimme inklusive Wiener Schmäh à la Fuschl. Gelungen!

Von Gisela Rudolph
Express, 20.11.2009
Weihnachtsstück in der „Komödie“

Viel Spaß mit Don Camillo und Peppone!
Der Komödie in der Steinstraße gelingt mit der Premiere von „Don Camillo und Peppone“ ein vergnügliches Weihnachtsstück für die ganze Familie.
Dafür sorgt ein 12köpfiges Ensemble, mit dem auch Nebenrollen stark besetzt sind. Und Andreas Windhuis gibt einen Haudrauf Peppone, dass es nur so kracht. Die schönsten Szenen entstehen während der Umbaupausen, zu denen das gesamte Ensemble italienische Canzones schmettert.

Von Jörg Hakendahl
Bild Düsseldorf, 20.11.2009
Gottes Werk und Lenins Beitrag

WZ, 17.11.2009
Gottes linker Haken

Die Komödie zeigt den Klassiker „Don Camillo und Peppone“. Eine Inszenierung mit Charme und aktuellem Bezug.
Die Inszenierung von Helmuth Fuschl und Dominik Paetzholdt besitzt zu Beginn szenische Schlankheit und entwickelt dadurch viel Charme.

Von Hans-Christoph Zimmermann
WZ, 20.11.2009